Kleiner Sprung nach Dessau ff.: Wörlitzer Park, in der Regel besucht von Familien mit Kindern, Rentnern und mehr oder weniger internationalen Reisegruppen. Ich bete jetzt nicht herunter, was sich gehört, ein Höhepunkt des Landschaftsdesigns, ein Schmuckstück der Aufklärung usw. usf. Kann man alles nachlesen. Was auffällt, ist das serielle Gestaltungsprinzip, die theatralische wie eklektische Inszenierung von Natur
Bild: Katrin Perl (CC BY-SA 3.0)
und Kultur- und Kunstgeschichte.
Bild: Matthias Seiffert (gemeinfrei)
Es finden sich ein paar schöne Details, ein mit gelben Lilien bestandenes Auenufer, vorteilhafterweise ungemähte Frühlingswiesen
und Raseneisensteine, die als Baumaterial der Grotten und Wegbefestigung dienen.
Raseneisensteine lieferten das Eisen, aus denen die Germanen sich ihre Schwerter schmiedeten.
Was allerdings unangenehm auffällt, ist – keine Wörlitzer Spezialität, sondern gesamtdeutsch-multimediale Normalität – der kommerzielle Historismus, Spezialstrecke Adelsphantasien. Andererseits wird der wie Pferdebockwurst wegkonsumiert und gut.













