Am Rande der Vernunft. Bilderzyklen der Aufklärungszeit – Ausstellung im Berliner Kupferstichkabinett

Eine kleine Schau hervorragender Drucke: Giovanni Battista Tiepolos Capricci und Scherzi di Fantasia, Jean-Honoré Fragonards Bacchanales, Giovanni Battista Piranesis Carceri von  oder bei den Goyas Caprichos, darunter das berühmte Blatt “Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer”, “El sueño de la razón produce monstruos”. Der Ausstellungstitel wirkt zwar etwas akademisch-klischeehaft. Nun gut, aber die Bilder sind großartig.

Aus Piranesis Carceri

Aus Piranesis Carceri

Bild: gemeinfrei

 

Kleiner Sprung nach Dessau ff.: Wörlitzer Park, in der Regel besucht von Familien mit Kindern, Rentnern und mehr oder weniger internationalen Reisegruppen. Ich bete jetzt nicht herunter, was sich gehört, ein Höhepunkt des Landschaftsdesigns, ein Schmuckstück der Aufklärung usw. usf. Kann man alles nachlesen. Was auffällt, ist das serielle Gestaltungsprinzip, die theatralische wie eklektische Inszenierung von Natur

Wörlitzer Park

Wörlitzer Park

Bild: Katrin Perl (CC BY-SA 3.0)

und Kultur- und Kunstgeschichte.

Wörlitzer Park - Felseninsel Stein und Villa Hamilton

Wörlitzer Park - Felseninsel Stein und Villa Hamilton

Bild: Matthias Seiffert (gemeinfrei)

Es finden sich ein paar schöne Details, ein mit gelben Lilien bestandenes Auenufer, vorteilhafterweise ungemähte Frühlingswiesen

Wörlitzer Park - Frühlingswiese

Wörlitzer Park - Frühlingswiese

und Raseneisensteine, die als Baumaterial der Grotten und Wegbefestigung dienen.

Raseneisenstein

Raseneisenstein

Raseneisensteine lieferten das Eisen, aus denen die Germanen sich ihre Schwerter schmiedeten.

Was allerdings unangenehm auffällt, ist – keine Wörlitzer Spezialität, sondern gesamtdeutsch-multimediale Normalität – der kommerzielle Historismus, Spezialstrecke Adelsphantasien. Andererseits wird der wie Pferdebockwurst wegkonsumiert und gut.

 
Sommervilla des Malers Max Liebermann am Wannsee
Sommervilla des Malers Max Liebermann am Wannsee

Am reizvollsten in Haus und Garten der Liebermann-Villa am Wannsee ist diese kleine Tschechow-Phantasie, ein birkengesäumter Gartenweg am Rand des Gartens. Selbst die Gänseblümchen haben sich verabredet, das Bild farblich stimmig zu machen. “Nach Moskau”, könnte man ein Schild danebenstellen. Momentan ist eine Nolde-Liebermann-Gartenmalerei-Ausstellung zu sehen, in der immerhin überraschend ist, dass die spätimpressionistische, französisch inspirierte Malerei Liebermanns – vor allem die Pastelle und einige der Blumenbilder – haltbarer ist als der etwas ermüdende und letztlich doch phantasielose Expressionismus Noldes. Nolde ist überschätzt.

 

Zum Blauen Affen 4

Annett Gröschner – Walpurgistag

Morgen, 17.05.2012, 20.00 Uhr, liest Annett Gröschner aus ihrem Roman Walpurgistag im Blauen Affen. Wie immer in der Staatsgalerie Prenzlauer Berg.

Es ist der 30. April in Berlin, die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle in der Walpurgisnacht vor. Für Annja Kobe ist damit der Zeitpunkt gekommen, von der Polizei unbemerkt mit ihrem Vater umzuziehen, der seit zehn Jahren und fünf Monaten tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Sie bittet Alex um Hilfe, einen Stadtstreicher, der Berlins Schlupflöcher so gut kennt wie kein anderer. Auf ihrer Tagesreise durch die Stadt kreuzen sie die Wege von Menschen, die wegen neuer Besitzverhältnisse die Wohnung wechseln müssen, Gas ablesen oder Taxi fahren, zur Schule gehen oder sie schwänzen, sich auf der Flucht vor der großstädtischen Einsamkeit in Blind Dates stürzen oder glauben, die Welt durch Aktionstheater verbessern zu können. All diese Lebensgeschichten verweben sich zu einem dichten Netz, das sich über die Stadt legt, sodass Berlin selbst zu einem der Protagonisten wird, seine Gegenwart wie Vergangenheit.

Interview: Sex ist kein Designergetränk.

Ort

Staatsgalerie Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 218, 10405 Berlin

Eintritt: 4,- Eur.

 *

Nächste Lesung:

06.06., 20.00 Uhr – André Kubiczek: Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn. Roman.

*

Fortsetzung im Herbst! Mit Thomas Kapielski u.a.

 

Moderate Stimmen zum sog. Urheberrechtsstreit:

Alvar Freude (der Libertäre): Die unbegründete Angst, Urheberrechtsverletzungen und rechtswidrige Webseiten.

Wolfgang Michal (der Online-Journalist): Piraten und Urheberrecht.

 Snapshot: wir-sind-die-urheber.de

*

Wie immer am Schluss:

Wir sind alle Europäer

Griechische Verhältnisse 3: Was das Volk will: Arbeit, und was die Elite will: keine Steuern.

Wir sind die Meister des Universums

Wirtschaftswissenschaften 1: Märchen aus der Deutschen Bank – Her mit eurem Geld!, sonst … werdet ihr arm (via Nachdenkseiten).

 

Sloterdijk: Ein Scharlatan muss gehen. Guter Artikel, seh’ ich genauso. Sloty, sollte man hinzufügen, würde am liebsten wieder die Sklaverei einführen, wegen der Elitenfinanzierung und so. Aber das traut er sich nicht öffentlich zu sagen. “Es endete, wie es begann – peinlich.”

PS.: An den Universitäten kursiert ja ein böses Gerücht, das besagt, Sloterdijk hätte bislang nur zwei Gedanken gehabt, der eine stammt von Martin Heidegger, der andere von Thomas Macho.

PPS.: Wer das Gerücht philosophisch überprüfen will, zumindest was den ersten Teil angeht, siehe: Gerd Irrlitz: „Kulturphilosophie des Überdrusses oder der Versuch, den Zwicker für ein Fernglas zu halten. Notizen zu P. Sloterdijk“. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 57. Jg., 5/2009, 667-688.

Enrico Grazzini: Beni comuni e diritti di proprietà. Per una critica della concezione giuridica (via Perlentaucher). Ein Artikel über Gemeingüter (commons).

Das Thema ist ja noch völlig unterbelichtet, was kein Zufall ist. Hier liegen nämlich ein paar übelst stinkende Leichen im Keller unserer Hochglanz-Moderne. Stichwort: Einhegung der Allmende. Wem das nichts sagt: das war die Zeit (der glorreichen Elisabeth I. ff.), da hängte man die Arbeitslosen, die man als Landstreicher bezeichnete, am Straßenrand an den Bäumen auf. Nachdem man sie vom Gemeindeland vertrieben hatte. Wer sich dagegen wehrte, den hängte man daneben. Das war der Beginn der Marktwirtschaft. Unter den Profiteuren sind prominente englische Namen. Dass das Thema jetzt wieder als common rights, creative commons aufkommt, ist wirklich spannend. Wenn man die Hintergründe kennt, wundert es aber nicht, dass es an diesem Punkt gewaltig knallt. Es geht bei der Debatte übers Urheberrecht um nicht weniger als um die Verteilung von Lebenschancen. Da hört jeder Spaß auf. Die Sache geht tiefer und ist brenzliger, als jeder bisher zugibt. Ach ja, wie das dann so ist, bei so einem Thema gibts natürlich jede Menge Heuchelei und Zombies:

Die Zombies habe ‘ne Website – untot.info -, wahrscheinlich sitzen sie neben dir und twittern auch. Darüber gibts ja ‘nen Roman von Dietmar Dath: Für immer in Honig. Außerdem: Rezension zu Wir Untote!.

Zu guter Letzt die News aus der Rubrik

Wir sind alle Europäer / Wir sind die Meister des Universums

heute: die Eurodämmerung (Krugman), Music by Wagner (CC).

Griechische Verhältnisse 2: Rache an Merkel stellvertretend an einem Holländer.

Deutsche Verhältnisse: Wie der Staat mit dem Volk kommuniziert – Krisenproteste in FFM verboten.

Deutsche Verhältnisse 2: Lektion in Geschichte – War die Wiedervereinigung viel billiger? Besonders interessant: “… in (die) Gesamtschulden 1996 ebenso eingepreist (sind) die geradezu lächerlichen 19,9 Milliarden Mark (West) Auslandsschulden der angeblich insolventen Deutschen Demokratischen Republik.” Um es zu übersetzen: Allein das Land Berlin ist heute höher verschuldet als es das 1989 angeblich bankrotte Ostdeutschland war. Nebenbei eine Lektion aus der Rubrik

Wie man mit Zahlen lügt, äh, Politik macht.

Mai 142012
 

English Lesson 12

(via usaerklaert)

 

Wie gewohnt, sehr schöner Artikel von Rüdiger Suchsland in TP: Ende des verkrampften Leistungsdenkens.

Schöne Charakterisierung des Bayernfußballs: “Konkurrenz war das Modell, Effizienz das Gebot. Und wenn das allein einmal nicht ausreichte, verlegte man sich auf das Entfesseln von Psychokriegen… Wenn derartige Rezepte dann mal nicht fruchteten, kaufte man eben erfolgreiche und darum gefährliche Spieler wie Trainer weg.”

Die Zeiten ändern sich:

“Gemeinsame Erfahrungen sind wichtiger als Erfahrungen, die man einzeln irgendwo gemacht hat. Richtig erfolgreiche Mannschaften häuten sich nicht wie Schlangen. Sie bleiben auf der Mehrzahl der Positionen über Jahre zusammen. Es geht nur darum, den Spielern zu vertrauen, und diese müssen dann hungrig bleiben” (O-Ton Klopp).

 

Urheberrecht: Es geht auch anders als hysterisch I: Zoe.Leela (Gulli).

Nebenbei für Texter:

Die Positionen, Verteilung der Gelder und Interessenvertretung von VG Wort, Schriftstellerverbänden (der Gewerkschaft, z.B.) und der Künstlerakademien zum Urheberrecht, zu sozialen Standards (den REALEN Lebensbedingungen der Künstler) und der REALEN Verteilungsgerechtigkeit sollte man sich bei Gelegenheit einmal genauer ansehen. Die Frage, der nachzugehen wäre, ist, ob die vertretenen Positionen tatsächlich die Interessen der Mehrheit der ‘Kreativen’ widerspiegelt, oder ob, wie im Fall der GEMA, nicht doch eher die Interessen der Einkommensoligarchie verteidigt werden. Wie gesagt, das ist die entscheidende Frage für die Mehrheit der Künstler.

Die Frage nach der allgemeinen Zugänglichkeit zu Werken der Kunst und Kultur ist damit noch gar nicht berührt. Die im übrigen auch einkommensabhängig und in diesem Sinn eine soziale Frage ist. Kultur ist immer auch eine Frage des Geldes.

PS.

Nach oben kriechen und nach unten treten, ist nicht nur eine archaisch-brutalistische Verhaltensweise, sondern auch SCHLECHTER STIL.

 

Spanische Verhältnisse I: Wie der Staat mit dem Volk mittels Polizeigewalt kommuniziert.

Spanische Verhältnisse II: Was das Volk über seine Politiker denkt – “Was soll man von solchen Politikern erwarten?”

Griechische Verhältnisse: Was das Volk über seine Politiker denkt – “Man sollte sie alle aufknüpfen und in der Sonne verdorren lassen, bis die Knochen klappern”.

Italienische Verhältnisse: Wie man den Staat vor aufgebrachten Bürgern schützt – Italiens Regierung überlegt den Einsatz der Armee zum Schutz der Steuerbehörde.

Isländische Verhältnisse: Die einzig positive Nachricht – Liquid Constitution. Man kann sagen, in Island haben die Piraten ohne Piratenpartei die Macht übernommen und, das ist das Entscheidende, es ist das einzige europäische Land, mit dem es aufwärts geht. Wolfgang Müller, der einzige, europäische und wahre Elfenbeauftragte, liegt mit seiner Island-Schwärmerei vollkommen richtig. Weiß jemand, wie Island die Einwanderung regelt? Ich hab’ so die Nase voll. Wenn ich kein Kind hätte, wäre ich morgen weg. Aber sicher. Das wird hier – in Europa, im Westen – nichts mehr, die machen weiter bis zum final crash. Da hilft nur eins, ab auf die Insel.

PS., weil wir alle Bewohner des Globus sind:

Neues aus dem Historiendrama “Wir sind die Meister des Universums”

“Lord Voldemorth” vernichtet (in 6 Wochen) 2 Milliarden = 2.000.000.000  Dollar. Das sollte langsam auch der letzte begriffen haben, die Wall Street ist nicht nur nicht reguliert = halbwegs rational, die ist komplett irre.

 

(Via La boite verte)

 

Ganz neue Töne: Wir müssen die Künstler schützen, steht im SPON. Was für eine verdammte Heuchelei. Wenn Leute wie Kauder mich schützen wollen, sollte ich über Auswanderung nachdenken. Mannomann, ist das zu fassen.

Dazu passt:

Im Januar 2013 soll im Deutschen Bundestag ein umfassendes Rentenreformpaket beschlossen werden, das eine  Rentenversicherungspflicht für Selbständige beinhaltet. Die  daraus resultierenden Veränderungen hätten weitreichende  Auswirkungen für rund 3 Mio. Selbständige. Der einkommensunabhängige (!) monatliche Beitrag soll rund 400 EUR betragen. Zudem soll die Wahlfreiheit, in welcher Form die Altersvorsorge erfolgt, stark eingeschränkt werden (nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar, nicht kapitalisierbar und als Rente ausgezahlt). Das Ganze geschieht unter dem Vorwand der Vorsorge von Altersarmut unter Selbstständigen, obwohl es derzeit keine Studien gibt, die eine solche Gefahr belegen (siehe Links unten). Problematisch ist vor allem, dass eine solche einkommensunabhängige Rentenversicherung zusammen mit dem bereits hohen Krankenversicherungsbeitrag für Selbstständige über 600€ Fixkosten im Monat für Selbstständige bedeutet. Solche Fixkosten gefährden die Existenz junger Selbstständiger in der Gründungsphase, sowie einkommensschwache oder fluktuierende Berufe wie z.B. Kulturschaffende oder Trainer. Eine Lösung wäre eine einkommensgebundene Rentenversicherung bzw. weiterhin die Freiheit, selbstständig die eigene Altersabsicherung zu wählen. Auf der Website des Deutschen Bundestages wurde eine öffentliche Petition gegen die geplante Rentenversicherungspflicht eingestellt. Damit die Petition im Bundestag Gehör findet, muss sie bis zum 22.05.2012 von 50 000 Personen mitgezeichnet werden. Den Text der Petition findet Ihr unter:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D23835.

Die Petition wurde leider in den letzten Wochen kaum kommuniziert. Bitte schaut Euch die angehängten Links an und überlegt was Ihr davon haltet und falls Ihr die Petition unterstützen wollt, unterzeichnet und streut diese Mail so gut es geht in Eurem Berufsfeld und Bekanntenkreis. Weitere Informationen zu den Plänen findet Ihr hier:

http://www.gruendungszuschuss.de/unternehmerwissen/geld-steuern/news/blog/das-wird-teuer-ab-2013-rentenversicherungspflicht-fuer-selbstaendige.html.

Update: Von der Leyen holt McKinsey. Was soll man dazu sagen? Politiker sind korrupt bis auf die Knochen.

 

Glossar der Gegenwart

Der Formulierung “Neoliberale Einheitspartei” kann man nur eine glänzende mediale Karriere wünschen. Aber keine Angst, das wird nicht passieren. Sie stammt aus dem aktuellen Artikel von Albrecht Müller aus den Nachdenkseiten: Unter der Decke der neoliberalen Einheitsparte gärt es. Da kann man noch schöne Abkürzungen bilden: Die Neoliberale Einheitspartei NEP, die NEPs, NEPer, NEPler usw.

 

Morgen, 12. Mai, 19.30 Uhr, lese ich zusammen mit Gabriele Riedle in der Langen Buchnacht in der Oranienstraße. Gabriele Riedle ist eine Kollegin von der Anderen Bibliothek. Christian Döring stellt die Andere Bibliothek vor.

Ort: Buchhandlung Moritzplatz im Aufbau Haus, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin.

 

Paul Krugman: The Greater Depression. Dazu der Standard “Europa begeht ökonomischen Selbstmord” und die NDS.

+

The Three Stooges Take on Hitler (Neatorama).

+

Das Radio Police Automaton (via Glaserei)

+

Sign at Oak Ridge, TN Manhattan Project facility where uranium for the first atomic bombs was purified (Savage America).

2 Topfdeckel + 1 bewaffneter Traktor: Britischer Tank aus dem WK I (Dieselpunk).

 

ZUM BLAUEN AFFEN 3

Morgen, Donnerstag, den 10.05., 20.00 Uhr, liest im Blauen Affen der Kulturwissenschaftler Olaf Briese aus seinem Buch “Steinzeit. Mauern in Berlin“. Das Buch ist bei Matthes & Seitz erschienen und wurde von Falk Nordmann illustriert.

Steinzeit

Mauern sind schwer, unbeweglich, starr, manchmal auch aus elastischem Metall oder knospendem Grün. Ausgehend von Berlin erzählt Olaf Briese eine Kulturgeschichte der Mauern. In seinem materialreichen und mitreißend erzählten Buch spannt er den Bogen von ersten steinzeitlichen Siedlungen bis hin zu modernen Sicherheitsregimes. Mauern werden zu ebenso verborgenen wie souveränen Regenten, die den Menschen verändern. Diesem Aufstand der Dinge entspringt eine verkehrte Welt, der bewegte Themenpark der Moderne, der permanente Karneval der Kulturen. Die siebzehn Abschnitte, die Garten und Ghettomauern ebenso behandeln wie Friedhofs- und Fabrikmauern – bis hin zur berühmten Berliner Mauer –, schildern, wie die versteinerten Verhältnisse selbst ihr Lied spielen, wie Mauern ihren Eros entfalten und wie sie fallen und ständig neu erschaffen werden.

Ort

Staatsgalerie Prenzlauer Berg, Greifswalder Str. 218, 10405 Berlin, Eintritt: 4,- Eur.

Nächste Veranstaltungen

17.05., 20.00 Uhr – Annett Gröschner: Walpurgistag. Roman.

06.06., 20.00 Uhr – André Kubiczek: Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn. Roman.

 *

Fortsetzung im Herbst! Mit Thomas Kapielski u.a.

 

Nina Verheyen: Die Entstehung individuellen Leistungsstrebens um 1900.

Wiedergängerei im Rhetorik-Blog.

Robert Misik: Die Weisheit der griechischen und französischen Wähler.

Firefox-Plugin zeigt dir, wer dir im Netz folgt: Collusion und Do Not Track Plus (Annalist).

© 2012 txt&tc. Suffusion theme by Sayontan Sinha